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Kieferorthopädie und Zahnregulierungen

Ein von Natur aus perfektes Gebiss ist selten - leichte Verschiebungen und Zahnfehlstellungen sind bei fast jedem Menschen zu beobachten. Zahn- und Kieferfehlstellungen gibt es bei Kindern und Erwachsenen. Nicht immer ist eine Behandlung notwendig. Doch falsch oder schief stehende Zähne können ihre Aufgaben nicht optimal erfüllen.  

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Oralchirurgie oder Kieferchirurgie: Wo ist der Unterschied?

Wenn ein operativer Eingriff in der Mundhöhle erforderlich ist, erfolgt in der Regel eine Überweisung zu einem chirurgisch tätigen Zahnarzt. Je nach Situation kann das ein Kieferchirurg oder ein Oralchirurg sein. Aber was ist der Unterschied?


Kieferorthopädie und Zahnregulierungen

Eine kieferorthopädische Behandlung erstreckt sich gewöhnlich über einen langen Zeitraum, meist über Jahre. Ziel der Kieferorthopädie ist es, für jeden Patienten sowohl in funktioneller als auch in ästhetischer Hinsicht das Optimum zu erreichen. Wichtig dafür ist die aktive Mitarbeit des Patienten.


Wie entstehen Zahn- und Kieferfehlstellungen?

Kaum jemand kann mit einem makellosen Gebiss glänzen ? im Gegenteil: Sehr oft kommt es vor, dass Zähne schief stehen, verdreht sind oder übereinander liegen. Dafür gibt es unterschiedlichste Gründe.


Der richtige Zeitpunkt für die kieferorthopädische Behandlung

Das kindliche Gebiss sollte möglichst frühzeitig beim Zahnarzt auf Zahn- und Kieferfehlstellungen hin kontrolliert werden. Wird zu früh mit der Behandlung begonnen, besteht das Risiko, dass die Zähne sich später erneut verschieben.


Wann sollten Weisheitszähne gezogen werden?

Weisheitszähne sind Überreste aus der menschlichen Entwicklungsgeschichte. Sie sind zum Beißen und Kauen nicht von Bedeutung. Bei den meisten Menschen kommen sie erst nach dem 18. Lebensjahr zum Vorschein. Ist im Kiefer dann nicht genügend Platz vorhanden, sollten die Weisheitszähne entfernt werden.


Funktionsanalyse für den richtigen Biss

Wenn Ober- und Unterkiefer nicht in der idealen Position aufeinander treffen, kann sich das nicht nur im Kiefergelenk bemerkbar machen, sondern auch im Kopf, Nacken, in den Schultern oder in der Wirbelsäule. Mit einer instrumentellen Funktionsanalyse lässt sich genau feststellen, wie Ober- und Unterkiefer zueinander stehen.


Vor- und Nachteile unterschiedlicher Zahnspangen

Ob bei Kindern und Jugendlichen mit herausnehmbaren oder festsitzenden Zahnspangen behandelt wird, hängt von der jeweiligen Fehlstellung ab. Ganz nach Wunsch kann die Farbe der Zahnspange variieren, knallig bunt oder dezent und unauffällig - fast alles ist machbar. Hier eine kurze Erklärung häufig vorkommender Begriffe....


Wie läuft eine kieferorthopädische Behandlung ab?

Normalerweise erstreckt sich die kieferorthopädische Behandlung bei Kindern und Jugendlichen über einen Zeitraum von drei bis vier Jahren. Bevor eine Zahnspange angefertigt wird, müssen Gesicht und Gebiss möglichst exakt vermessen werden.


Gaumennahterweiterung (GNE)

Bei einer Gaumennahterweiterung (GNE) werden mit einer speziellen festsitzenden Apparatur die beiden Hälften des Oberkiefers um etwas 10 bis 15 Millimeter auseinanderbewegt. Ein zu schmaler Oberkiefer ist häufig eine Indikation für eine GNE.


Myofunktionelle Therapie (MFT) in der Kieferorthopädie

Die myofunktionelle Therapie wurde entwickelt, um Fehlfunktion wie beispielsweise falsche Zahnstellungen, Störkontakte beim Zubeißen, Entzündungen des Zahnhalteapparates oder Sprachfehler zu behandeln und dauerhafte Kiefer- und Zahnfehlstellungen zu verhindern. Kieferorthopäden und Logopäden arbeiten in diesem Bereich eng zusammen.
 


So fördern Sie die Heilung nach einer Zahn-OP

Als Patient können Sie den Heilungsprozess nach chirurgischen Eingriffen beim Zahnarzt aktiv unterstützen, wenn Sie bestimmte Verhaltensregeln ernst nehmen. Einige dieser Regeln haben wir hier für Sie zusammengestellt.


Zahnzusatzversicherung für kieferorthopädische Behandlungen bei Kindern

Fast jedes zweite Kind muss heute kieferorthopädisch behandelt werden, um zum Beispiel einen Überbiss oder Zahnengstand zu korrigieren. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten nur bei medizinisch notwendigen Behandlungen. Eine private Zahnzusatzversicherung für kieferorthopädische Behandlungen kann deshalb für Kinder sinnvoll sein. Dabei sollte man auf unbedingt auf den Leistungsumfang der Zusatzversicherung achten.


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